Notdienst aktiv Wasser, Brand, Schimmel – 24/7 besetzte Leitung für Stuttgart, Heidelberg und Umgebung
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Notdienst 24 / 7 Zerstörungsfrei

Nasser Fleck. Aber woher?

Wasser folgt dem Bauteil, nicht der kürzesten Strecke. Deshalb liegt die Bruchstelle fast nie dort, wo der Fleck zu sehen ist. Wir grenzen sie mit Messtechnik ein – und öffnen erst, wenn wir wissen, wo.

Wasserschaden im Keller: stehendes Wasser auf dem Betonboden vor einer Kellertür

Warum Suchen teurer ist als Orten

Die klassische Variante sieht so aus: Der Fleck ist an der Wand, also wird die Wand geöffnet. Ist dort nichts, wird weiter geöffnet. Nach drei Löchern findet man die Stelle – oder auch nicht. Jeder Aufbruch kostet Arbeitszeit, Entsorgung, Putz, Anstrich und am Ende Nerven. Und wenn der Versicherer später fragt, wieso vier Bauteile geöffnet wurden, gibt es Diskussionen.

Ortung dreht die Reihenfolge um. Zuerst messen, dann öffnen. Wir arbeiten mit mehreren Verfahren parallel, weil kein einzelnes für alle Fälle passt: Warmwasser verrät sich thermisch, Kaltwasser nicht. Druckleitungen kann man akustisch hören, Abwasser nicht. Erst die Kombination führt zuverlässig zur Stelle.

Die Verfahren, die wir einsetzen

Thermografie

Eine Wärmebildkamera zeigt Temperaturunterschiede an der Oberfläche. Warmwasser- und Heizungsleitungen zeichnen sich dadurch ab, ebenso feuchte Bereiche, die durch Verdunstung kühler sind als ihre Umgebung. Das Verfahren ist schnell und liefert Bilder, die man einer Versicherung zeigen kann. Grenzen hat es bei dicken Aufbauten und bei Kaltwasser ohne Temperaturdifferenz.

Tracergas

Wir füllen die entleerte Leitung mit einem Prüfgas, meist einem Wasserstoff-Stickstoff- Gemisch. Das Gas ist leichter als Luft, tritt an der Undichtigkeit aus und steigt durch den Bauteilaufbau nach oben, wo ein empfindlicher Sensor es aufnimmt. Damit findet man auch feinste Undichtigkeiten, die kein Wasser mehr sichtbar austreten lassen. Das ist das Verfahren mit der höchsten Trefferquote bei schwierigen Fällen.

Korrelation und Akustik

Wasser, das unter Druck aus einer Leitung austritt, erzeugt ein Geräusch. Mit Bodenmikrofonen und Körperschallaufnehmern hören wir dieses Geräusch ab, mit einem Korrelator lässt sich die Stelle zwischen zwei Messpunkten rechnerisch bestimmen. Gut geeignet für Druckleitungen unter Estrich und in Wänden, weniger bei drucklosen Abwasserleitungen.

Feuchtemessung und Endoskopie

Mit Widerstands- und Mikrowellenmessung kartieren wir, wie weit sich die Feuchte ausgebreitet hat. Das braucht man später für die Trocknungsplanung. Wenn ein Blick in den Hohlraum nötig ist, führen wir eine Endoskopkamera durch eine Bohrung von wenigen Millimetern ein – deutlich schonender, als eine Fläche zu öffnen.

Rohrkamera

Bei Abwasser- und Fallleitungen fahren wir mit einer Kamera hinein und sehen den Zustand von innen: Risse, Muffenversatz, Wurzeleinwuchs, Ablagerungen. Mehr dazu unter Kamerabefahrung.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Die Stelle, möglichst genau lokalisiert und markiert.
  • Ein Messprotokoll mit den eingesetzten Verfahren und den Ergebnissen.
  • Fotos und Wärmebilder mit Zeitstempel, verwendbar für die Schadenmeldung.
  • Eine Feuchtekartierung, aus der hervorgeht, welche Bauteile betroffen sind.
  • Einen Vorschlag, wie es weitergeht: Reparatur, Trocknung, Rückbau.

Diese Unterlagen sind kein Selbstzweck. Sie sind die Grundlage dafür, dass der Versicherer die Folgekosten übernimmt. Wer ohne Dokumentation saniert, muss später begründen, warum welche Maßnahme nötig war – und ist dabei in der schwächeren Position.

Ablauf

Wie eine Ortung
abläuft

01
10 Min.

Bestandsaufnahme und Verdachtsprüfung

Wir schauen uns an, wo der Schaden sichtbar ist, welche Leitungen im Bereich verlaufen und was das Gebäude für einen Aufbau hat. Häufig ergeben Grundriss, Baujahr und Lage des Flecks bereits eine belastbare Vermutung.

Wasseruhr-Kontrolle bei Verdacht Abgleich mit Leitungsverlauf
02
30 – 90 Min.

Messen mit dem passenden Verfahren

Je nach Fall kommt Thermografie, Tracergas, Akustik oder eine Kombination zum Einsatz. Parallel kartieren wir die Feuchte, damit später klar ist, welche Bauteile trocknen müssen.

Mehrere Verfahren kombiniert Feuchtekartierung inklusive
03
Direkt danach

Befund, Protokoll und nächster Schritt

Sie erfahren noch vor Ort, was wir gefunden haben und was wir empfehlen. Das Protokoll folgt schriftlich. Wenn Sie möchten, übernehmen wir direkt die Reparatur, die Trocknung und die Meldung an den Versicherer.

Messprotokoll und Fotos Übergang in Trocknung möglich

Woran Sie eine unentdeckte Leckage erkennen

Die Wasseruhr läuft, obwohl alles zu ist. Warmwasser braucht länger als früher. Ein Bereich am Boden ist auffällig warm. Der Wasserverbrauch steigt ohne Grund. Es riecht muffig, ohne dass etwas sichtbar ist. In diesen Fällen lohnt sich eine Ortung, bevor ein Bauteil ernsthaft Schaden nimmt.

Kosten

Was eine Ortung kostet

Erfahrungswerte aus Wohnungs- und Einfamilienhausschäden im Raum Stuttgart. Zur Orientierung, nicht als Angebot – der tatsächliche Aufwand hängt vom Bauteilaufbau ab.

Orientierungswerte
Thermografische Ortung, klarer Fallab 390 €
Kombinierte Ortung mit Akustik500 – 700 €
Tracergas-Ortung, aufwendiger Aufbau650 – 900 €
Endoskopie, je Messpunkt45 – 80 €
Notdienstzuschlag nachts und sonntagsnach Aufwand

Bei einem versicherten Leitungswasserschaden sind die Ortungskosten in den meisten Wohngebäudepolicen mitversichert. Wir stellen die Rechnung so aus, dass sie beim Versicherer einreichbar ist – auf Wunsch rechnen wir direkt mit ihm ab.

Häufige Fragen

Zur Leckageortung

In den meisten Fällen nicht. Genau das ist der Sinn der Ortung: erst eingrenzen, dann punktuell öffnen. Wenn am Ende doch eine Öffnung nötig ist, ist sie klein und sitzt an der richtigen Stelle. Ganz ohne Eingriff geht es nur, wenn die Reparatur selbst keinen Zugang braucht – das ist bei Rohrbrüchen selten.

Bei einem Leitungswasserschaden sind Ortungs- und Freilegungskosten in den meisten Wohngebäudeversicherungen eingeschlossen. Voraussetzung ist, dass ein versicherter Schaden vorliegt – also ein Bruch oder eine Undichtigkeit an einer wasserführenden Leitung. Findet sich kein versicherter Schaden, etwa weil die Feuchte von außen kommt oder durch Kondensat entsteht, tragen Sie die Ortungskosten selbst. Auch dann ist das Geld gut angelegt, weil Sie danach wissen, was zu tun ist.

Ein klarer Fall ist in einer bis zwei Stunden geortet. Aufwendig wird es, wenn mehrere Leitungen in Frage kommen, eine Fußbodenheizung im Aufbau liegt oder der Schaden über mehrere Wohnungen reicht. Dann kann eine Ortung einen halben Tag dauern. Wir sagen Ihnen nach der ersten Stunde, wo wir stehen.

Die Bauteilöffnung, den Rückbau und den kompletten Wiederaufbau machen wir selbst. Die Arbeit an der wasserführenden Leitung führt ein Installateur aus – entweder Ihr eigener oder einer aus unserem festen Netzwerk. Danach übernehmen wir direkt weiter mit Trocknung und Wiederherstellung, sodass Sie trotzdem nur einen Ansprechpartner haben.

Ja. Bei aktivem Wasseraustritt fahren wir rund um die Uhr, weil dort jede Stunde zählt. Bei einem Altschaden, der schon Wochen alt ist, macht ein Nachteinsatz technisch keinen Sinn – da vereinbaren wir einen Termin am nächsten Werktag und Sie sparen den Zuschlag.

Jetzt orten lassen

Suchen kostet mehr
als messen.

Ein Anruf, und wir klären, ob eine Ortung sinnvoll ist – oder ob es eine einfachere Erklärung gibt.

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