Notdienst aktiv Wasser, Brand, Schimmel – 24/7 besetzte Leitung für Stuttgart, Heidelberg und Umgebung
Ø 45 Min. Anfahrt 0711 40260899
Notdienst 24 / 7 Marbach bis Beilstein

Wasser­schaden im Bottwar­tal.

Die ersten 72 Stunden entscheiden, ob der Bodenaufbau bleibt oder herausmuss. Ob Rohrbruch, Starkregen oder Rückstau – von Marbach bis Beilstein rund um die Uhr erreichbar.

45 Min.
durchschnittliche Anfahrt ins Bottwartal
10 Jahre
Familienbetrieb, zweite Generation
1 Ansprech­partner
von der Ortung bis zur Abnahme
Kondenstrockner und Luftschläuche in einem leergeräumten Raum während der Bautrocknung
Aktueller Status

Leitung besetzt – auch nachts

Sie sprechen direkt mit einem Techniker, nicht mit einer Zentrale. Die ersten Sofortmaßnahmen klären wir noch am Telefon.

Jetzt sofort

Fünf Schritte,
bevor wir da sind

Eine Sache vorweg, weil sie im Tal häufiger vorkommt als anderswo: Steht Wasser im Keller, kommt der Strom zuerst, nicht das Wasser. Die Reihenfolge ist hier eine andere als beim Rohrbruch in der Wohnung.

01
Zuerst

Strom abschalten, bevor Sie hinuntergehen

Steht Wasser im Keller, betreten Sie ihn nicht, solange der Strom anliegt. Schalten Sie den betroffenen Stromkreis ab und erst dann gehen Sie hinunter. Sitzt der Sicherungskasten selbst im überfluteten Bereich – in älteren Häusern im Tal keine Seltenheit –, gehen Sie gar nicht erst hinein, sondern rufen die Feuerwehr über 112. Das ist kein übertriebener Hinweis, sondern der gefährlichste Moment des ganzen Schadens.

Nie durch stehendes Wasser waten Im Zweifel Feuerwehr über 112
02
Sicherheit

Bei Leitungswasser den Hahn zudrehen

Kommt das Wasser aus einer Leitung und nicht von draußen, schließen Sie den Hauptabsperrhahn. In den Ein- und Zweifamilienhäusern, die das Tal prägen, sitzt er meist im Keller neben dem Wasserzähler, in Wohnungen hinter einer Revisionsklappe im Bad. Finden Sie ihn nicht, rufen Sie an, wir suchen ihn mit Ihnen am Telefon. Kommt das Wasser dagegen von außen, nützt der Hahn nichts – dann zählt Schritt drei.

Hilft nur bei Leitungswasser Wir helfen am Telefon beim Suchen
03
2 Minuten

Wasserstand dokumentieren, bevor er sinkt

Fotografieren Sie, solange das Wasser noch steht. Bei Starkregen und Rückstau ist das wichtiger als bei einem Rohrbruch: Der Versicherer will nachvollziehen, wie hoch das Wasser stand und woher es kam. Halten Sie die Wasserlinie an der Wand fest, den Weg durch Lichtschacht, Kellertreppe oder Bodenablauf, dazu ein Video im Rundgang. Diese Aufnahmen bekommen Sie später nicht mehr.

Wasserlinie an der Wand festhalten Auch Eingelagertes im Keller erfassen
04
Sofort

Den Keller nicht zu schnell leerpumpen

Der Reflex ist verständlich, aber bei Hochwasser oder hohem Grundwasser kann er schaden. Steht das Wasser draußen noch genauso hoch wie drinnen, hält es die Kellerwände im Gleichgewicht. Pumpen Sie dann innen schlagartig leer, drückt es von außen weiter – im ungünstigen Fall gegen eine Wand ohne Gegendruck. Pumpen Sie stufenweise ab und warten Sie, bis der Pegel draußen fällt. Bei Leitungswasser gilt das nicht, da dürfen Sie sofort aufnehmen.

Stufenweise statt auf einmal Bei Leitungswasser sofort aufnehmen
05
Dann uns

Anrufen – und nichts aufstemmen

War Abwasser im Spiel, was bei Rückstau immer der Fall ist, fassen Sie durchnässte Gegenstände nur mit Handschuhen an und lüften Sie. Wovon wir grundsätzlich abraten: Fliesen abschlagen oder Estrich anbohren, um zu sehen, wie weit es gelaufen ist. Die Ausdehnung zeigt die Messung, nicht der Hammer – und jede vorschnelle Öffnung zerstört Bauteile, die hätten bleiben können.

Ø 45 Minuten Anfahrt ins Bottwartal Eigene Mannschaft, eigene Geräte
Der entscheidende Punkt

Warum die ersten Tage über die Kosten entscheiden

Der sichtbare Fleck ist nur der Hinweis. Worum später gestritten wird, liegt unter dem Belag. Ein üblicher Fußboden besteht aus Rohdecke, Dämmschicht und Estrich. Gelangt Wasser über die Randfuge oder einen Riss in die Dämmung, bleibt es dort: Der Estrich darüber lässt Wasser durch, Feuchte aber kaum zurück.

Etwa zwei bis drei Wochen lang ist die Dämmung schlicht nass. In diesem Zustand lässt sie sich über wenige Bohrungen absaugen oder durchblasen, der Bodenaufbau bleibt liegen, und die Rechnung bleibt überschaubar. Danach beginnt der mikrobielle Befall – und der lässt sich nicht wegtrocknen. Ab dort heißt die Lösung: Estrich auf, Dämmung entsorgen, neu aufbauen, erneut trocknen, Belag neu. Der Aufwand vervielfacht sich.

Nach Starkregen und Rückstau ist dieser Punkt sofort erreicht, weil Abwasser im Spiel war. Genau deshalb lohnt es nicht, nach einem Unwetter erst einmal abzuwarten, ob der Keller von allein wieder trocken wird. Er wird es nicht.

Im Bottwartal kommt ein zweiter Punkt dazu, und er hängt am Baujahr. Die Ortskerne von Großbottwar, Beilstein und Marbach bestehen aus Fachwerk mit Lehmausfachung, dazu Bruchsteinmauerwerk und die tiefen Gewölbekeller, die der Weinbau hinterlassen hat. Solche Bauteile vertragen keine forcierte Trocknung: Wer zu heiß und zu schnell fährt, treibt Risse in den Lehm und sprengt Putz vom Mauerwerk. Dort wird langsam und mit niedriger Temperatur gearbeitet, dafür über mehrere Wochen.

In den Neubaugebieten und den Siedlungen der Nachkriegsjahre am Talrand liegt dagegen der übliche Estrich auf Dämmschicht, der sich mit Unterdruck oder Überdruck zügig trockenlegen lässt. Zwei Gebäudetypen, zwei Verfahren, zwei Zeitpläne. Das ist der Grund, warum wir messen, bevor wir öffnen.

Örtliche Besonderheit

Warum das Wasser hier
oft von außen kommt

In den meisten Orten ist ein Wasserschaden ein Rohrbruch. Im Bottwartal kommt eine zweite Ursache dazu, die genauso häufig ist und versicherungsrechtlich völlig anders behandelt wird: Wasser, das von außen ins Haus läuft.

Ein Tal mit Hochwassergeschichte

Bottwar und Murr sind kleine Gewässer, und genau das ist das Problem: Sie reagieren schnell. Nach dem schweren Hochwasser im März 2002 haben sich Steinheim an der Murr, Großbottwar, Oberstenfeld und Beilstein zum Zweckverband Hochwasserschutz Bottwartal zusammengeschlossen. Geplant sind sechs Rückhaltebecken mit rund 1,2 Millionen Kubikmetern Volumen, die einen hundertjährlichen Abfluss von 56 auf 27 Kubikmeter pro Sekunde drücken sollen.

Drei Becken stehen: Stockbrunnen und Hoftal auf Großbottwarer Gemarkung, Hasenbach bei Oberstenfeld. Im Mai und Juni 2024 waren sie im Einstau und haben Oberstenfeld, Großbottwar, Kleinbottwar und Steinheim vor dem Schlimmsten bewahrt. Drei Becken fehlen noch: Prevorster Tal, Kurzacher Tal und Schmidbachtal. Solange sie nicht gebaut sind, ist das System unvollständig, und genau das sagt der Zweckverband auch selbst.

Starkregen trifft auch abseits der Bäche

Die Becken helfen gegen Hochwasser im Tal. Gegen ein Gewitter, das binnen einer Stunde dreißig Liter auf den Hang setzt, helfen sie nicht. Solche Ereignisse laufen oberirdisch ab, nehmen Straßen und Feldwege als Rinne und stehen dann vor einer Kellertreppe. Steinheim an der Murr hat deshalb ein Starkregenrisikomanagement erstellen lassen. Für Steinheim, Kleinbottwar und Höpfigheim gibt es Karten, in denen jeder Eigentümer nachsehen kann, wie stark das eigene Grundstück bei seltenen, außergewöhnlichen und extremen Ereignissen betroffen wäre. Wer im Tal baut oder saniert, sollte da einmal hineinschauen.

Rückstau: der Schaden, den viele selbst tragen

Ist der Kanal voll, sucht sich das Wasser den nächsten Weg nach oben – durch Bodenabläufe, Toiletten und Waschbecken im Keller. Das ist kein seltener Sonderfall, sondern die häufigste Schadenursache bei Starkregen. Entscheidend ist: Für Räume unterhalb der Rückstauebene ist der Hausbesitzer selbst verantwortlich, nicht die Kommune. Fehlt eine funktionsfähige Rückstausicherung oder wurde sie jahrelang nicht gewartet, kürzen Versicherer die Leistung oder lehnen ganz ab. Die Prüfung dauert zehn Minuten und wird trotzdem fast nie gemacht.

Angaben zum Hochwasserschutz nach Veröffentlichungen des Zweckverbands Hochwasserschutz Bottwartal und der Stadt Steinheim an der Murr. Ohne Gewähr; für Ihr Grundstück ist die Auskunft Ihrer Gemeinde maßgeblich.

Überfluteter Kellerraum mit stehendem Wasser über dem Bodenbelag

Der teure Irrtum

Eine normale Wohngebäudeversicherung deckt Leitungswasser ab, also den Rohrbruch im Haus. Überschwemmung, Starkregen und Rückstau sind Elementargefahren und nur versichert, wenn dieser Baustein ausdrücklich eingeschlossen ist. Im Bottwartal ist das der Unterschied zwischen reguliertem Schaden und Totalausfall – und er steht auf Seite eins Ihrer Police.

Ablauf im Schadenfall

Vom Anruf bis
zur fertigen Wand

Sie organisieren nichts und koordinieren niemanden. Nach Ihrem Anruf läuft der Rest über uns, einschließlich der Abstimmung mit Ihrem Versicherer.

01
Sofort

Anruf und Sofortmaßnahmen

Unter 0711 40260899 sprechen Sie sofort mit einem Techniker, nicht mit einer Vermittlung. Noch während des Gesprächs klären wir die Sofortmaßnahmen: absperren, Strom sichern, nichts wegräumen. Gleichzeitig macht sich ein Team auf den Weg ins Bottwartal.

Besetzte Leitung, kein Anrufbeantworter Telefonische Erstberatung kostenfrei Ø 45 Minuten Anfahrt ins Bottwartal
02
Tag 1

Ortung zuerst, dann öffnen

Bevor irgendwo geöffnet wird, steht fest, woher das Wasser kam und wie weit es gezogen ist. Bei Leitungswasser arbeiten wir mit Thermografie, Akustik und bei Bedarf Tracergas. Kam das Wasser von außen, gilt die Ortung dem Weg hinein: Lichtschacht, Kellerfenster, undichte Durchführung oder eben der Kanal. Mehr unter Leckageortung.

Thermografie und Feuchtekartierung Fotodokumentation mit Zeitstempel Schadenmeldung an den Versicherer
03
Tag 1 – 3

Notmaßnahmen und Trocknungsstart

Restwasser abnehmen, betroffene Bereiche abschotten, Geräte stellen und, wenn nötig, eine Notabdichtung setzen. War Abwasser beteiligt, wird vorher gereinigt und desinfiziert – trocknen allein reicht dann nicht. Ob Unterdruck oder Überdruck zum Einsatz kommt, entscheidet der Aufbau: Im Fachwerkhaus am Marktplatz sieht das anders aus als im Reihenhaus von 1975.

Eigener Gerätepark, keine Wartezeit Stromzähler für die Verbrauchsabrechnung Schallgedämmte Geräte für Wohnräume
04
2 – 6 Wochen

Trocknung mit Messprotokoll und Freimessung

Wir kommen turnusmäßig zum Nachmessen und regeln die Gerätezahl nach, in beide Richtungen. Im Fachwerk heißt das bewusst niedrige Leistung über längere Zeit, weil Lehm und Bruchstein schnelle Trocknung übelnehmen. Abgebaut wird, wenn die Freimessung die Zielwerte bestätigt. Siehe Trocknung.

Messprotokoll je Messpunkt Freimessung dokumentiert Digitale Projektmappe jederzeit einsehbar
05
Nach Freigabe

Wiederherstellung bis zum Urzustand

Dämmung, Estrich, Trockenbau, Fliesen, Maler, Boden – und im Altbau das, was dort dazugehört: Lehmputz ausbessern, Fachwerk nacharbeiten, Kalkputz statt Gips. Alle Gewerke kommen aus dem eigenen Haus, am Ende steht eine gemeinsame Abnahme mit Protokoll. Siehe Wiederherstellung.

Alle Gewerke aus einer Hand Feste Termine, feste Ansprechpartner Gemeinsame Abnahme mit Protokoll
06
Abschluss

Abrechnung mit dem Versicherer

Wir rechnen in den Positionen ab, die Regulierer kennen, und legen die Nachweise gleich bei. Geht es um einen Elementarschaden, klären wir vorab mit Ihrem Versicherer, was gedeckt ist – damit Sie nicht nach Abschluss der Arbeiten erfahren, dass ein Teil nicht übernommen wird. Häufig läuft die Abrechnung dann direkt über die Versicherung.

Direktabrechnung möglich Nachvollziehbare Positionen Alle Unterlagen im Kundenportal
Dauer und Kosten

Wie lange es dauert,
was es kostet

Beides entscheidet sich an derselben Stelle: wie weit die Feuchte gewandert ist, bis jemand angefangen hat. Was hier steht, sind Größenordnungen aus abgeschlossenen Projekten, kein Angebot.

Wie lange dauert die Trocknung?

Für einen typischen Leitungswasserschaden in einer Wohnung mit Estrich auf Dämmschicht: Ortung und Aufbau am ersten Tag, Trocknung zwei bis vier Wochen, anschließend Wiederherstellung je nach Umfang ein bis drei Wochen. In den historischen Ortskernen dauert es länger. Fachwerk mit Lehmausfachung, Bruchsteinmauerwerk und alte Gewölbekeller geben Feuchte deutlich langsamer ab und müssen schonend gefahren werden: sechs bis acht Wochen sind dort normal.

Ausziehen müssen die meisten nicht. Der unangenehmste Teil ist der Lärm, und daran lässt sich wenig ändern, weil die Geräte durchlaufen müssen. Wer sie nachts abstellt, verlängert die Trocknung um Tage: Die Feuchte gleicht sich im Bauteil wieder aus, und ein Teil der bereits erreichten Wirkung ist weg.

Was kostet ein Wasserschaden?

Eine belastbare Zahl gibt es erst nach der Ortung, denn nicht die Wohnungsgröße bestimmt die Kosten, sondern die durchfeuchtete Fläche. Die Erfahrung aus abgeschlossenen Projekten: Wird früh begonnen und bleibt der Bodenaufbau liegen, endet das meist im niedrigen vierstelligen Bereich. Muss der Aufbau heraus, kommt eine Schimmelsanierung hinzu oder braucht die Familie eine Ersatzunterkunft, wird daraus schnell eine fünfstellige Summe.

Ist der Leitungswasserschaden versichert, trägt die Gebäudeversicherung diese Kosten – auch die Gerätemiete, den Stromverbrauch der Trockner und Zuschläge für den Notdienst. Auf Wunsch rechnen wir direkt mit dem Versicherer ab, dann müssen Sie nichts vorstrecken. Einzelheiten unter Versicherungsschaden.

Kondenstrockner und Luftverteiler im Betrieb in einem leergeräumten Wohnraum während der technischen Trocknung
Rechnen wir kurz nach

Derselbe Schaden,
zwei Verläufe

80-m²-Wohnung im Bottwartal, Estrich auf Dämmschicht, Leitungswasserschaden. Vereinfachte Erfahrungswerte – zur Orientierung, nicht als Angebot.

Tag 1 begonnen

Aufbau bleibt

Die Dämmschicht wird trocken, bevor sie mikrobiell belastet ist.

Ortung und Erstbefund590 €
Dämmschichttrocknung, 3 Wochen2.400 €
Bauteilöffnung und Verschluss850 €
Maler und Bodenanschluss750 €
Summe 4.590 €
6 Wochen gewartet

Aufbau muss raus

Dämmung verkeimt, Schimmel im Randbereich, Wohnung zeitweise unbewohnbar.

Ortung, Befund, Laboranalyse1.150 €
Rückbau Bodenaufbau und Entsorgung4.200 €
Schimmelsanierung mit Abschottung3.600 €
Neuer Estrich, Belag, Maler6.400 €
Ersatzunterkunft, 3 Wochen1.850 €
Summe 17.200 €
Wer zahlt

Wir sprechen die
Sprache der Regulierer

Beim Rohrbruch ist die Sache meist klar: Das zahlt die Gebäudeversicherung. Bei Starkregen, Rückstau und Hochwasser hängt alles an einem Zusatzbaustein, den viele nicht haben. Wir liefern Aufmaß, Positionen und Nachweise in der Form, die Regulierer erwarten – und sagen Ihnen früh, in welche Richtung Ihr Fall läuft.

Wer zahlt was

Rohrbruch: Wohngebäudeversicherung

Leitungswasser aus dem Haus selbst. Estrich, Wände, Bodenbelag, Trocknung und Wiederaufbau laufen über die Versicherung des Eigentümers.

Starkregen und Hochwasser: nur mit Elementarschutz

Überschwemmung, Rückstau und Grundwasser sind Elementargefahren. Ohne diesen Zusatz in der Police zahlt niemand – auch nicht anteilig.

Rückstausicherung: Ihre Pflicht

Für Räume unter der Rückstauebene haftet der Hausbesitzer. Fehlt die Sicherung oder ist sie ungewartet, kürzen Versicherer die Leistung.

Hausrat und Direktabrechnung

Möbel und Eingelagertes laufen über den Hausrat, bei Elementarschäden ebenfalls nur mit Zusatz. Nach Freigabe rechnen wir direkt mit dem Versicherer ab.

Beweissichere Dokumentation

Jede Messung, jedes geöffnete Bauteil, jeder Gerätestandort wird erfasst. Sollte später jemand nachfragen, liegen die Nachweise bereit.

Feuchtemessgerät mit Elektroden auf dem Estrich vor einer aufgestemmten Wand, die Anzeige zeigt einen Messwert von 83,1
projektmappe.pbc / schaden-2481
Status
Trocknung
Nächster Termin
Di, 09:30
Ansprechpartner
M. Bauleitung
Restfeuchte Estrich, Messpunkt 172 %
Restfeuchte Wand, Messpunkt 254 %
Projektfortschritt gesamt41 %
Freigelegte, korrodierte Steigleitung im aufgestemmten Mauerwerk
Geöffnete Wandnische mit Rohrbögen und montierter Reparaturschelle an der Wasserleitung
Hausanschluss mit Absperrventilen und Wasserzähler im Keller, ausgeleuchtet von einer Arbeitsleuchte
Unsere Technik

Alles nachlesbar,
jederzeit

Wochenlang stehen Geräte in Ihrer Wohnung, und die naheliegende Frage lautet: Wo stehen wir eigentlich? Damit Sie das nicht erfragen müssen, bekommt jedes Projekt eine digitale Mappe mit Messwerten, Terminen und Kosten. Auch dann, wenn die Baustelle in Beilstein liegt und das Büro in Stuttgart.

Berichte und Messprotokolle

Ortungsbericht, Trocknungsverlauf, Freimessung. Jedes Dokument mit Datum und als Download.

Kommende Termine

Wer kommt an welchem Tag und für welches Gewerk. Verschiebt sich etwas, steht es dort, bevor jemand anruft.

Bilddokumentation

Aufnahmen vor, während und nach den Arbeiten. Damit bleibt belegbar, welcher Zustand zu welchem Zeitpunkt vorlag.

Kalkulation und Positionen

Was beauftragt ist, was der Versicherer freigegeben hat, was Sie selbst übernehmen. Am Ende steht keine Überraschung.

Feste Ansprechpartner

Bauleiter, Techniker und Büro mit Durchwahl. Sie müssen nie erklären, worum es geht.

24/7

besetzte Notdienst-Leitung, auch an Feiertagen

45Min.

durchschnittliche Anfahrt von Stuttgart ins Bottwartal

10Jahre

als Familienbetrieb am Markt, in zweiter Generation geführt

1Ansprechpartner

für alle Gewerke, von der Ortung bis zur Abnahme

Nicos Pohland, Geschäftsführer der PBC GmbH am Standort Stuttgart
Wen Sie erreichen

Familienbetrieb,
zweite Generation

PBC ist ein familiengeführter Sanierungsbetrieb, Teil der Pohland Familienholding. Eines sagen wir offen: Wir sitzen nicht im Tal, sondern in der Alexanderstraße 81 im Stuttgarter Osten und fahren von dort an. Das ist ehrlicher als eine Briefkastenadresse in Marbach, hinter der niemand sitzt – und Sie wissen von Anfang an, wen Sie am Telefon haben.

Bei einem Wasserschaden erreichen Sie keine Zentrale und kein Callcenter. Die Kalkulation und die Abstimmung mit Ihrer Versicherung oder Ihrer Hausverwaltung macht Nicos Pohland als Geschäftsführer selbst. Wenn Sie in zwei Wochen zurückrufen, sprechen Sie mit derselben Person wie am ersten Tag – unabhängig davon, ob Ihr Schaden in Marbach, in Großbottwar oder oben in Beilstein liegt.

Nicos Pohland, Geschäftsführer

Führt den Betrieb in zweiter Generation. Ansprechpartner für Kalkulation, Versicherer und Verwaltungen.

Eigene Mannschaft, eigene Geräte

Ortung, Trocknung und Wiederaufbau ohne Subunternehmer. Deshalb warten Gewerke nicht aufeinander.

Einsatzgebiet

In welchen Orten
wir unterwegs sind

Notdienst funktioniert nur mit kurzer Anfahrt. Vom Hauptsitz im Stuttgarter Osten fahren wir über die B27 und die L1100 beziehungsweise über die A81 an. Im Schnitt stehen wir nach 45 Minuten vor der Tür – vom unteren Tal bei Marbach bis hinauf nach Beilstein.

Orte im Bottwartal

Marbach am Neckar Murr Steinheim an der Murr Großbottwar Oberstenfeld Beilstein

Teilorte und Weiler

Kleinbottwar Höpfigheim Winzerhausen Hof und Lembach Gronau Schmidhausen Billensbach Prevorst Rielingshausen

Angrenzend

Ludwigsburg Benningen am Neckar Affalterbach Erdmannhausen Freiberg am Neckar Pleidelsheim Ilsfeld Abstatt
Karte des Einsatzgebiets der PBC GmbH mit den Standorten Stuttgart und Heidelberg
Häufige Fragen

Was Kunden bei einem
Wasserschaden fragen

Bei Wasser im Keller zuerst den Strom abschalten, erst dann hinuntergehen. Kommt das Wasser aus einer Leitung, den Hauptabsperrhahn schließen. Danach fotografieren, bevor Sie aufräumen, Nachbarn und Verwaltung verständigen und einen Fachbetrieb rufen. Nicht aufstemmen, um nachzusehen, wie weit es gelaufen ist.

Im Schnitt in 45 Minuten. Wir fahren vom Hauptsitz in der Alexanderstraße 81 im Stuttgarter Osten an, über die B27 und die L1100 beziehungsweise über die A81. Ein Büro im Tal haben wir nicht, das sagen wir offen. Die Notdienstleitung ist rund um die Uhr besetzt, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Nur mit Elementarschadenschutz. Eine normale Wohngebäudeversicherung deckt Leitungswasser ab, also den Rohrbruch im Haus. Überschwemmung durch die Bottwar oder die Murr, Starkregen, Rückstau und Grundwasser sind Elementargefahren und nur versichert, wenn dieser Baustein ausdrücklich eingeschlossen ist. Im Bottwartal ist das wegen der Hochwassergeschichte der entscheidende Punkt. Ein Blick in die Police lohnt sich, bevor etwas passiert.

Bei Starkregen ist der Kanal voll, und das Wasser drückt über Bodenabläufe, Toiletten oder Waschbecken zurück in den Keller. Für Räume unterhalb der Rückstauebene ist der Hausbesitzer selbst verantwortlich, nicht die Kommune. Fehlt eine funktionsfähige Rückstausicherung oder wurde sie nicht gewartet, kürzen Versicherer die Leistung oder lehnen ab. Prüfen Sie die Sicherung deshalb regelmäßig.

Bei einem früh erkannten Leitungswasserschaden meistens nicht, dann genügt eine Dämmschichttrocknung über wenige Bohrungen. Anders sieht es nach Rückstau oder Hochwasser aus: Dort war Abwasser im Spiel, und dann reicht Trocknen aus hygienischen Gründen nicht. In solchen Fällen muss der betroffene Aufbau in der Regel heraus.

Bei Estrich auf Dämmschicht üblicherweise zwei bis vier Wochen. In den historischen Ortskernen von Großbottwar, Beilstein oder Marbach dauert es länger: Fachwerk mit Lehmausfachung, Bruchsteinmauerwerk und alte Gewölbekeller geben Feuchte deutlich langsamer ab und vertragen keine forcierte Trocknung. Sechs bis acht Wochen sind dort keine Seltenheit.

Das richtet sich nach der durchfeuchteten Fläche, nicht nach der Wohnungsgröße, deshalb nennen wir keine Zahl vor der Ortung. Ein früh begonnener Leitungswasserschaden mit erhaltenem Bodenaufbau liegt meist im niedrigen vierstelligen Bereich. Ein vollgelaufener Keller mit Abwasseranteil, Entsorgung und Wiederaufbau bewegt sich schnell im fünfstelligen Bereich.

Für Schäden am Gebäude die Gebäudeversicherung des Eigentümers, für Ihre eigenen Sachen Ihre Hausratversicherung. Haben Sie den Schaden selbst verursacht, ist Ihre Privathaftpflicht zuständig. Wichtig bei Starkregen: Auch die Hausratversicherung zahlt für Überschwemmung nur mit Elementarschadenschutz. Melden Sie den Schaden unverzüglich an Vermieter oder Verwaltung, am besten schriftlich.

Weil die Dämmschicht unter dem Estrich Wasser aufnimmt und von allein nicht wieder abgibt. Solange sie nur nass ist, lässt sie sich trockenlegen und der Bodenaufbau bleibt liegen. Vergehen Wochen, wird sie mikrobiell belastet, und dann hilft kein Trocknen mehr: Estrich auf, Dämmung raus, neu aufbauen. Bei Rückstau ist dieser Punkt sofort erreicht, weil Abwasser im Spiel war.

In der Regel ja. Die Geräte sind laut und geben Wärme ab, gesundheitlich sind sie unbedenklich. Ausziehen wird nötig, wenn das einzige Badezimmer nicht nutzbar ist, wenn größere Flächen zurückgebaut werden oder wenn nach einem Abwasserschaden unter Abschottung gearbeitet wird. Eine nötige Ersatzunterkunft gehört bei einem versicherten Schaden meist zum Umfang.

Besser nicht. Die Trocknung wirkt nur, wenn sie durchläuft. Jede Unterbrechung lässt die Feuchte im Bauteil wieder ausgleichen, und ein Teil der Arbeit war umsonst: Eine abgeschaltete Nacht kostet mehr, als die acht Stunden Ruhe einbringen. Wenn der Lärm nicht auszuhalten ist, rufen Sie an. An Gerätewahl und Standort lässt sich oft etwas machen, am Durchlaufen nicht.

Durch die Freimessung. Wir messen an festgelegten Punkten und bauen erst ab, wenn die Zielwerte stehen, protokolliert nach Datum, Messpunkt und Wert. Sie bekommen dieses Protokoll, und Sie sollten es aufheben: Wenn Jahre später jemand über Feuchte im Bauteil diskutiert, ist es Ihr Nachweis, dass vor dem Verschließen trocken war.

24 Stunden, 365 Tage

Jeder Tag
zählt doppelt.

Ortung, Trocknung und Wiederaufbau aus einer Hand – von Marbach bis hinauf nach Beilstein.

0711 40260899 Schaden melden