Anruf, Ersteinschätzung, Anfahrt
Am Telefon klären wir, was Sie unmittelbar tun sollten und ob ein Team sofort losfahren muss. Bei akutem Wasseraustritt fahren wir direkt, bei Altschäden vereinbaren wir einen Ortstermin.
Ein Schaden im Gebäude ist selten ein einzelnes Problem. Wasser läuft weiter, als man sieht. Ruß setzt sich in Oberflächen, die niemand geöffnet hat. Schimmel wächst dort, wo es niemand kontrolliert. Wir übernehmen die gesamte Kette – von der Ursachensuche bis zur letzten Fußleiste.
Schadensanierung ist die Instandsetzung eines Gebäudes nach einem plötzlichen Ereignis: Rohrbruch, Löschwasser, Brand, Sturm oder ein Feuchteschaden, der über Monate unentdeckt geblieben ist. Der Unterschied zur normalen Sanierung liegt im Zeitdruck und in der Beweislast. Es geht nicht nur darum, etwas wieder schön zu machen. Es geht darum, weiteren Schaden zu verhindern und gleichzeitig zu dokumentieren, was passiert ist – weil am Ende ein Versicherer die Kosten prüft.
Genau daran scheitern viele Abläufe. Ein Installateur dichtet das Rohr ab, ein Trocknungsdienst stellt Geräte, ein Maler kommt Wochen später, und niemand hat den Gesamtzustand erfasst. Wenn die Versicherung dann fragt, welcher Bauteilaufbau betroffen war und wie hoch die Feuchte anfangs lag, kann es niemand belegen. Wir vermeiden das, indem alle Schritte im selben Haus laufen und in einer Projektmappe zusammenlaufen.
Feuchtigkeit wandert. Ein Estrich mit Dämmschicht saugt Wasser in die Dämmung, wo es kaum von allein verdunstet. Solange dort Feuchte steht, entsteht ein Milieu, in dem Schimmel wächst – unter dem Bodenbelag, also unsichtbar. Wer früh trocknet, behält meist den kompletten Bodenaufbau. Wer wartet, zahlt Rückbau, Entsorgung, Neuaufbau und häufig noch eine Ersatzunterkunft. Deshalb ist der erste Anruf der wichtigste Schritt.
Jede Leistung funktioniert einzeln. Zusammen ergeben sie den Unterschied: Wer ortet, weiß, wie trocken werden muss. Wer trocknet, weiß, was beim Wiederaufbau zu beachten ist.
Wo genau tritt Wasser aus? Wir grenzen die Stelle mit Thermografie, Tracergas und Akustik ein, bevor irgendwo geöffnet wird.
Estrich, Wand, Decke und Hohlräume. Mit Messprotokoll, Stromzähler und dokumentierter Freimessung am Ende.
Estrich, Trockenbau, Fliesen, Maler, Boden. Ein Bauleiter, feste Termine, gemeinsame Abnahme.
Ursache messen, Bereich abschotten, unter Unterdruck arbeiten. Damit der Befall nicht in vier Wochen zurückkommt.
Abwasserleitung, Fallrohr, Schacht. Der Befund kommt als Video, nicht als Vermutung.
Ruß entfernen, Geruch neutralisieren, Korrosion stoppen. Je früher, desto weniger muss ersetzt werden.
Am Telefon klären wir, was Sie unmittelbar tun sollten und ob ein Team sofort losfahren muss. Bei akutem Wasseraustritt fahren wir direkt, bei Altschäden vereinbaren wir einen Ortstermin.
Wir bestimmen Ursache und Ausmaß, kartieren die Feuchte und halten alles mit Fotos fest. Auf dieser Basis entsteht der Sanierungsvorschlag – und die Schadenmeldung an den Versicherer.
Geräte laufen, wir messen turnusmäßig nach. Sie sehen die Werte in der digitalen Projektmappe. Abgebaut wird erst nach dokumentierter Freimessung.
Alle Gewerke über einen Ansprechpartner, am Ende eine gemeinsame Abnahme. Die Abrechnung läuft in vielen Fällen direkt mit dem Versicherer.
Versicherungsschaden? Wir übernehmen die Abstimmung
Schadenanzeige, Ortstermin mit dem Sachverständigen, Umfangsfreigabe und Abrechnung: Das läuft zwischen uns und dem Versicherer. Ablauf im Versicherungsfall
Auftraggeber sind Sie als Eigentümer, Mieter oder Verwaltung. Die Versicherung zahlt, sie beauftragt aber nicht. Das ist ein wichtiger Unterschied: Sie können den Sanierungsbetrieb frei wählen, auch wenn der Versicherer einen eigenen Partner vorschlägt. Wir stimmen den Umfang vor Beginn mit dem Regulierer ab, damit es später keine Diskussion über die Kostenübernahme gibt.
Meistens ja. Trocknungsgeräte sind laut und erzeugen Wärme, das ist unangenehm, aber bewohnbar. Wir setzen in Wohnräumen schallgedämmte Geräte ein. Anders sieht es aus, wenn großflächig Estrich raus muss, bei Rückstauschäden mit hygienischer Belastung oder bei Brandschäden mit Rußbelastung. Dann klären wir früh, ob eine Ersatzunterkunft nötig ist – die ist in vielen Policen mitversichert.
Das hängt vom Bauteilaufbau ab, nicht von der Quadratmeterzahl allein. Ein kleiner Fleck an einer massiven Wand kann in wenigen Tagen erledigt sein. Ein durchfeuchteter Estrich mit Dämmschicht in einer 80-m²-Wohnung liegt erfahrungsgemäß im vierstelligen bis unteren fünfstelligen Bereich, je nachdem, ob der Aufbau erhalten werden kann. Nach dem Ortstermin bekommen Sie eine nachvollziehbare Kalkulation in den Positionen, die auch der Versicherer erwartet.
Ja, das ist ein großer Teil unserer Arbeit. Bei Schäden über mehrere Einheiten ist die Abgrenzung zwischen Gemeinschafts- und Sondereigentum entscheidend für die Frage, welche Versicherung zahlt. Wir dokumentieren deshalb bauteilbezogen und stellen die Unterlagen so zusammen, dass Verwaltung und Versicherer damit arbeiten können.
Jede Stunde, die Wasser im Bauteil steht, macht die Sanierung aufwendiger.